Anna Walderdorff, MSc, MBA, CMC

Vizepräsidentin des Internationalen Instituts für Wirkungs- & Therapieforschung
Außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Neuen Medizinwissenschaft

Ich bin Anna Walderdorff – Bewusstseinsforscherin, Therapeutin und Prozessbegleiterin für Menschen und Organisationen, die verstehen möchten, was hinter Belastungen, Krisen und wiederkehrenden Mustern wirklich wirkt – und wie nachhaltige Veränderung möglich wird. 

Seit vielen Jahren bewege ich mich an einer Schnittstelle, an der sich Wissenschaft, innere Erfahrung und heilsame Beziehung begegnen.

Dabei begleitet mich eine zentrale Frage: 

Was liegt jenseits von Symptomen, Schmerz, Erschöpfung und Konflikten als eigentliche Ursache – und wie können wir Menschen dabei unterstützen, wieder in einen Zustand zu kommen, in dem Körper, Psyche und Seele miteinander statt gegeneinander arbeiten? 

Diese Frage prägt meine Arbeit als Bewusstseinsforscherin ebenso wie meine Tätigkeit in Therapie, Beratung, Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung. 

Denn ich bin überzeugt: Symptome sind nicht einfach Störungen, die beseitigt werden müssen. Sie können wertvolle Hinweise darauf geben, wo ein Mensch aus seiner inneren Balance geraten ist und wo Entwicklung und Neuorientierung möglich werden.

Meine Mission 

Ich möchte Menschen dabei unterstützen, die Sprache ihres eigenen Systems wieder verstehen zu lernen. 

Körperlicher Schmerz, psychische Erschöpfung, innere Konflikte oder anhaltender Stress entstehen häufig in komplexen Zusammenhängen. Hinter dem unmittelbar sichtbaren Symptom können ungelöste Erfahrungen, belastende Lebensumstände, übernommene Rollen oder tief verankerte innere Überzeugungen stehen. 

Deshalb geht es mir nicht darum, einen Menschen auf sein Symptom oder seine Diagnose zu reduzieren. 

Ich betrachte ihn als einzigartiges, lebendiges System – mit seiner eigenen Geschichte, seinen individuellen Mustern, seinen Ressourcen und einem Potenzial, das häufig weit über das hinausreicht, was ihm selbst im ersten Moment bewusst ist. 

Mein Ziel ist es, Menschen nicht von therapeutischer oder beratender Begleitung abhängig zu machen, sondern sie Schritt für Schritt wieder in ihre eigene Selbstwirksamkeit zu führen. 

Dazu gehört für mich,

Denn nachhaltige Entwicklung entsteht dort, wo ein Mensch nicht nur versteht, was in ihm geschieht, sondern auch erkennt, wie er selbst wieder Einfluss auf seine innere Regulation und sein Leben nehmen kann.

Mein wissenschaftlicher und therapeutischer Weg 

Meine Arbeit verbindet Bewusstseinsforschung, psychosoziale Prozessbegleitung und somatische Diagnostik. 

Dabei beschäftige ich mich insbesondere mit Schmerz- und Belastungsphänomenen auf körperlicher, psychischer und seelischer Ebene und mit der Frage, welche Interventionen Menschen dabei unterstützen können, ihre Selbstregulation, Resilienz und innere Handlungsfähigkeit zu stärken. 

Grundlage meiner Tätigkeit ist ein integratives Verständnis des Menschen.

Ich verbinde meine Ausbildungen und Erfahrungen in

mit modernen Verfahren der Regulationsdiagnostik, insbesondere der Herzratenvariabilitätsanalyse (HRV).

Meine Ausbildungen

Die HRV ist für mich eine wichtige Brücke zwischen subjektivem Erleben und objektiver Messbarkeit. 

Sie ermöglicht einen differenzierten Blick auf die Regulation des autonomen Nervensystems und liefert Hinweise darauf, wie Stress, Regeneration und Regulationsfähigkeit miteinander in Beziehung stehen. 

So können persönliche Wahrnehmung, therapeutische beziehungsweise beratende Prozesse und messbare körperliche Reaktionen gemeinsam betrachtet und dokumentiert werden. 

Genau diese Verbindung fasziniert mich: Das Unsichtbare sichtbar und das subjektiv Erlebte auf einer weiteren Ebene nachvollziehbar zu machen. 

Meine Erfahrung 

Mit Proharmonia habe ich einen professionellen Rahmen geschaffen, in dem individuelle Begleitung, wissenschaftsnahe Diagnostik und organisationsbezogene Entwicklung miteinander verbunden werden. 

Meine Arbeit umfasst die Begleitung von Einzelpersonen ebenso wie Paaren, Teams und Organisationen. Darüber hinaus bin ich in der Supervision von Fachkolleginnen und Fachkollegen sowie in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen tätig. 

Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem

In Ausbildungen und Vorträgen ist es mir besonders wichtig, komplexe Zusammenhänge so zu vermitteln, dass daraus anwendbares Wissen für den Alltag und die berufliche Praxis entsteht. 

Wissenschaftliche Präzision und lebendige, verständliche Vermittlung sind für mich dabei keine Gegensätze. 

Meine Arbeit im Internationalen Institut 

Als Vizepräsidentin des Internationalen Instituts für Wirkungs- & Therapieforschung verbinde ich meine praktische Arbeit noch stärker mit einer forschungs- und wirkungsorientierten Perspektive. 

Das Institut schafft einen Rahmen, in dem Wirkmechanismen therapeutischer, beratender sowie energetisch-körperorientierter Verfahren differenziert betrachtet und ihre Auswirkungen auf Psyche, Körper und vegetative Regulation untersucht werden. 

Ein besonderes Anliegen ist für mich dabei die Verbindung qualitativer und quantitativer Perspektiven:

Was erlebt ein Mensch während eines Veränderungsprozesses? 

Was verändert sich in seiner Selbstwahrnehmung, seinem Verhalten und seinen Beziehungen? 

Und welche dieser Veränderungen können zusätzlich durch geeignete diagnostische Verfahren sichtbar und dokumentierbar gemacht werden? 

In der Zusammenarbeit mit Dr. Brigitte Maria Bolech und dem Internationalen Institut für Wirkungs- & Therapieforschung sehe ich deshalb eine wichtige Verbindung zwischen Forschung und Praxis. 

Unser gemeinsames Anliegen ist es, Therapie, Coaching und Bewusstseinsarbeit nicht nur als punktuelle Interventionen zu betrachten, sondern als Entwicklungsprozesse, deren Wirkung möglichst differenziert beobachtet, verstanden und dokumentiert werden kann. 

Dabei bringe ich insbesondere meine Erfahrung aus der unmittelbaren Begleitung von Menschen, Teams und Organisationen sowie meine Perspektive auf Bewusstseins-, Identitäts- und Regulationsprozesse in die Arbeit des Instituts ein. 

Meine Überzeugung 

Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch über eine tiefe Fähigkeit zur Entwicklung und Selbstregulation verfügt. 

Schmerz, Krisen und innere Zerrissenheit müssen deshalb nicht ausschließlich als Hindernisse betrachtet werden. Sie können auch zu Wegweisern werden – wenn wir lernen, ihre Sprache zu verstehen und die Zusammenhänge dahinter sichtbar zu machen. 

Wenn ein Mensch erkennt, welche Muster ihn belasten, welche Ressourcen bereits in ihm vorhanden sind und welche neuen Möglichkeiten ihm offenstehen, kann etwas Entscheidendes entstehen: 

Klarheit. 

Aus Klarheit wächst Selbstwirksamkeit.
Aus Selbstwirksamkeit entsteht die Freiheit, neue Entscheidungen zu treffen.
Und aus neuen Entscheidungen können Gesundheit, innere Stimmigkeit und bewusste Gestaltungskraft wachsen. 

Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen und Organisationen auf diesem Weg wissenschaftsnah, klar und zugleich menschlich zugewandt zu begleiten – damit aus Belastung neue Orientierung, aus inneren Grenzen neue Möglichkeiten und aus Erkenntnis nachhaltige Entwicklung entstehen kann.